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      3D Modelldruck - Die Technik  
   
Grundsätzlich erzeugen wir für jeden 3D Modelldruck zuerst ein Modell des Originals am Computer. Dies erfolgt genau maßstäblich und vorbildgetreu mittels geeigneter 3D CAD bzw. 3D Konstruktionsprogramme. Reales Vorbild eines Stellwerks (Konstanz)
Abbild aus 3D Konstruktions-
programm
Ist das virtuelle Modell gebaut, kann es dreidimensional ausgedruckt werden. Hierfür gibt es verschiedene 3D Modelldruck Verfahren, die sich alle durch Material, Beständigkeit der gedruckten Teile, Detailauflösung, Weiterverarbeitung etc. unterscheiden.
Wir arbeiten mit dem FDM (Fused Deposition Modeling) Verfahren. Hierbei werden die 3D Modelle Schicht für Schicht aus dem stabilen und haltbaren Thermoplast ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) aufgebaut. Computergrafik aus den
3D Daten (Rendering)
Druckkopf bei
der Arbeit
Das Baumaterial ABS wird beim FDM-Verfahren im Maschinenkopf geschmolzen und anschließend durch die Düse extrudiert und auf die Bauplattform aufgebracht, wobei sich das Material sofort verfestigt und durch thermisches Verschmelzen verbindet.
ABS ist im Modellbau ein bekanntes Material und bietet viele Vorteile gegenüber anderen 3D Druck Materialien: Es ist bis ca. 90°C Hitze beständig, stabil, maßhaltig sowie formstabil. ABS lässt sich mit handelsüblichen Werkzeugen weiterverarbeiten, z. B  schleifen, bohren, sägen, kleben etc..  Zudem kann es einfach mit handelsüblichen Farben lackiert bzw. angemalt werden. Gedruckter Modellbausatz (Maßstab 1:220, Spur Z)
2 Euro Münze zum Größenvergleich
Fertig zusammen-
gebautes und angemaltes Modell (1:220, Spur Z)
Die gedruckten Teile des Bausatzes werden mit Kleber (z. B. Sekundenkleber) zusammengefügt und individuell bearbeitet. Danach wird das Modell grundiert und angemalt oder "geairbrusht". Mehr zum Zusammenbau und anderen Themen in unserem Forum.
 
         
     
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